Ein Hauptzweck des Vereins ist die Publikation wissenschaftlicher Arbeit zur Geschichte und Gegenwart der Brüdergemeine. Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit und nehmen gern Arbeiten entgegen. Eine Übersicht zu den Gestaltungsrichtlinien für das Einreichen von Manuskripten finden Sie hier.

 

 

Gestaltungsrichtlinien für Veröffentlichungen 

 

1. Allgemeines

  • Textverarbeitungsprogramm MS-Word (z. B. Word 2003); Texte bitte als Papierausdruck und per e-mail übermitteln
  • es wird um Berücksichtigung der neuen Rechtschreibung gebeten
  • Schrift: Garamond (Times New Roman); Schriftgrößen nach Standardeinstellung
  • Text als Fließtext, linksbündig geschrieben, ohne automatische Silbentrennung 

2. Textgestaltung 

  • möglichst wenig Formatierungen verwenden
  • Hervorhebungen im Text: kursiv
  • Zitate mit „...“ kennzeichnen; Zitate im Zitat mit ‚...’
  • bei mehrgliedrigen Abkürzungen wie i. V., z. B., u. a. m. steht zwischen den einzelnen Gliedern nach dem Punkt kein Zwischenraum.
  • bei „von-bis“-Angaben werden Gedankenstriche verwendet; zwischen den Zahlen und dem Strich steht kein Zwischenraum. Bei Bindestrichen wird kein Zwischenraum verwendet [Beispiel: 1789–1815; S. 44–47; Hans-Joachim; Englisch-Deutsches Wörterbuch]
  • Zahlen mit mehr als drei Stellen links des Kommas werden durch einen Punkt in dreistellige Gruppen gegliedert: 5.443 Mark; 1.450.000 Einwohner
  • bei Prozentangaben steht zwischen der Zahl und dem Prozentzeichen ein Zwischenraum: 44 %.
  • bei Datumsangaben wird der Monatsname ausgeschrieben: 1. Dezember 1999 (nicht: 1.12.1999) 

3.  Fußnoten 

  • durchgängig Verwendung von Fußnoten; die Fußnotenziffer folgt unmittelbar hinter dem Bezugswort bzw. hinter dem Satzzeichen [z. B.: die von Rudolf Kötzschke² geäußerte Auffassung; aber: Diese Auffassung stammt von Rudolf Kötzschke.²]
  • In der Fußnote steht zwischen der Fußnotenziffer und dem Fußnotentext ein Zwischenraum. Die Fußnote ist immer mit einem Punkt abzuschließen.
  • Zitierweise in den Fußnoten: Die Fußnote wird nicht mit Vgl. oder S. eingeleitet, sondern nennt die zitierte Publikation (Beispiel: ² Axel Flügel, Bürgerliche Rittergüter. Sozialer Wandel und politische Reform (1680 – 1844), Göttingen 2000, S. 31.).
  • Eine Folgeseite oder Folgeblatt kann mit f zitiert werden. Zwischen der Seitenzahl und dem f. steht kein Zwischenraum. [Beispiel: S. 44f; Bl. 156f.]

a) Monografien

Vorname Nachname, vollständiger Titel. Untertitel, Ort, Erscheinungsjahr, Seitenzahl.

[Beispiel: Axel Flügel, Bürgerliche Rittergüter. Sozialer Wandel und politische Reform (1680 – 1844), Göttingen 2000, S. 31.]

b) Aufsätze in Zeitschriften

Vorname Nachname, vollständiger Titel, in: vollständiger Titel. Untertitel der Zeitschrift, Heftnummer (Jahr), Seitenzahl.

[Andreas Graul, Zur Erschließung des Bestandes „ADCA“ im Staatsarchiv Leipzig, in: Archivmitteilungen 32 (1982), S. 102.] 

 
c) Aufsätze in Sammelbänden

Vorname Nachname, vollständiger Titel, in: Herausgeber, vollständiger Titel. Untertitel, Ort, Erscheinungsjahr, Seitenzahl.

[Beispiel: Wilfried Reininghaus, Das Archivgut der Wirtschaft, in: Evelyn Kroker/Renate Köhne-Lindenlaub/Wilfried Reininghaus (Hrsg.), Handbuch für Wirtschaftsarchive. Theorie und Praxis, München 1998, S. 61 – 98.]

d) Kurztitel bei wiederholter Zitierung

Nachname, erstes Substantiv des Titels (wie Anm. xxx), Seitenzahl.

[Beispiel: Flügel, Rittergüter (wie Anm. 3), S. 65.]

Wird eine Publikation aufeinander folgend zitiert, wird sie in der zweiten Fußnote mit „Ebd., S. ...“ angeführt; bei Zitierung der gleichen Seite genügt „Ebd.“

[Beispiel:

² Horst Schlechte, Die Staatsreform in Kursachsen 1762/63, Berlin 1958, S. 115.

³ Ebd.

e) Zitation von Archivgut

Verwahrendes Archiv (im Folgenden: ...), Bestandssignatur Bestand, Signatur, Blatt

[Beispiel: Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig (im Folgenden: StA-L), 21117 SD-Abschnitt Leipzig, Nr. 1, Bl. 11.] 

f) Zitate aus Handschriften

Selbstverständliche Abkürzungen bitte auflösen: u. = und (nicht: u[nd]); l. = liebe (nicht: l[iebe]); Brr. = Brüder usw.

Die Zeichensetzung grundsätzlich dem heutigen Gebrauch anpassen, nicht die alte Zeichensetzung übernehmen.

Den Punkt nach Zahlenangaben weglassen, also: 3 Meilen, nicht: 3. Meilen.

In lateinischer Schrift geschriebene Worte (Namen, Fremdworte) nicht hervorheben, aber Unterstreichungen im Text kursiv wiedergeben.  

4. Hinweise für die Druckvorbereitung

Der lange Bindestrich wird grundsätzlich gebraucht bei Zahlenangaben, z.B. bei Lebensdaten: Zinzendorf (1700–1760); Seitenangaben: S. 33–45.

Einen Spatium lassen bei Band und Seitenangaben, z.B. Bd. 2, T. 3, S. 4–8; oder: ebd., S. 5.

Bitte darauf achten, dass es nicht zu falschen oder unschönen Trennungen am Zeilenende kommt, z.B. A-bend. Andrerseits dürfen im Text keine großen Lücken entstehen.